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„Geniess den Tag mit jeden Atemzug“
Mit Yoga kam ich durch meine Companie öff öff in Berührung. Dass es weit mehr als ein gutes Körpertraining ist, erfuhr ich, als ich als künstlerische Leiterin zunehmend unter Stress geriet. Ich nahm mir eine Auszeit in Mysore (Indien). Dort praktizierte ich im Ashtanga Yoga Institute und hatte das Glück den „Guruji“ Sri K. Pattabhi Jois, den Gründer des Ashtangayoga, persönlich zu erleben (er verstarb am 18. Mai 2009). Yoga gab mir die innere Ruhe zurück und nahm einen essenziellen Platz in meinem Leben ein.

Zurück in der Schweiz wollte ich die brilliante Methode weitergeben und absolvierte ein Teacher Training (Vinyasa-Flow) im Zürcher Airyoga, wo ich das Zertifikat als Yogalehrerin (200h der Yoga Alliance) erwarb. Danach traf ich Paul Dallaghan und Neil Barker (Yoga Thailand), zwei Lehrer denen es gelingt, das östliche und westliche Wissen auf hervorragende Weise zu verbinden. Bei ihnen vertiefte ich meine Kenntnisse in Workshops und absolvierte ein Ashtangayoga Teacher Training (+200h).
Seit 2007 unterrichte ich in Bern Ashtangayoga. Was mich daran so fasziniert, ist die Verbindung von Atem und Bewegung: Es ist eine eineinhalbstündige fliessende Körpermediation ohne Ablenkung


Jenni Arne

Ich komme aus Helsinki. In London habe ich mein Tanzstudium absolviert und lebe seit 2000 in der Schweiz als freischaffende Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin. Seit 2000 unterrichte ich zeitgenössischen Tanz. Die Arbeit mit Menschen berührt mich immer wieder: Die Freude aber auch die Schwierigkeiten mit den eigenen körperlichen Grenzen umzugehen, und was man mit geduldiger Arbeit alles erreichen kann.


Ursprünglich bin ich zum Yoga gekommen, weil es für mich ein guter Ausgleich für die strenge körperliche Arbeit bei Tanzproben war. Seit 2006 praktiziere ich regelmässig Ashtangayoga. Von Anfang an gefielen mir die körperliche Herausforderung und der Fluss der Bewegungsabläufe. Und dass man nicht nur sitzen, atmen und meditieren musste. Für einen bewegungsorientierten Menschen ist dies ein idealer Yogastil, weil man wirklich ins Schwitzen kommt. Da ich früher zu Spiritualität keinen besonderen Bezug hatte, war ich erstaunt darüber, wie die feinstofflichen Aspekte durch die Ashtangapraxis ganz natürlich an Bedeutung gewonnen haben.


Meine grosse Inspiration ist der Yogalehrer Paul Dallaghan, den erstmals 2007 anlässlich eines Workshops traf. Er hat mehrere Jahre mit Pattabhi Jois (dem „Vater“ des Ashtangayoga) studiert und führt sein eigenes Yoga Zentrum in Thailand. Nie zuvor war ich einem Lehrer begegnet, der auf eine so klare, genaue und sinnvolle Art Yoga vermittelte. Im März 2011 absolvierte ich endlich das „Teachers Training“ bei ihm in Yoga Thailand. Ashtanga bietet uns ein faszinierendes Werkzeug um an uns zu arbeiten, um den Alltag leichter zu bewältigen. Ein Werkzeug, das uns unser ganzes Leben lang zur Verfügung steht. Mit Yoga habe ich erfahren, dass die Schönheit des Lebens in uns allen und in jedem Moment wohnt.




Nadine Guldimann

In einer Poweryoga-Stunde in einer Turnhalle  wurde es losgetreten, mein Yogaabenteuer. Es führte mich in unzählige Hinterhöfe und Yogaschulen, an Workshops und Seminare auf der ganzen Welt. Besonders geprägt haben mich Iyengar-, Vinyasa- und Jivamukti-Yoga. 2007 dann, rollte ich meine Matte bei Heidi Aemisegger aus und war fasziniert. Ich lernte wo der Psoas (Lendenmuskel) ist, was Bandhas (energetische Verschlüsse) sind und mit der Zeit sogar das Asana Marichyasana D (Körperhaltung) zu mögen. Und ich realisierte, dass es nicht darum geht, die Füsse hinter den Kopf zu bringen, sondern darum, was auf dem Weg dorthin mit einem geschieht.

Warum Ashtanga-Yoga? Weil ich dabei richtig ins Schwitzen komme. Weil ich meine Grenzen etwas verschieben kann. Weil ich dabei an nichts mehr anderes denke. Ashtanga verleiht einen geschmeidigen Körper und bringt die Gedanken zur Ruhe – und das ist nur die Spitze des Eisbergs. 2010 habe ich das Ashtangayoga Teachertraining bei Yoga Thailand absolviert und unterrichte seit 2011.  Aber genug der Theorie! Oder wie Patthabi Jois – der 2009 verstorbene Gründer des Asthangayoga – zu sagen pflegte: «Pratice, practice, practice and all is coming».


Ueli Loetscher


Portrait folgt



Chiara Castellan


Portrait folgt



 

Heidi Aemisegger, Gründerin Ashtanga-Yoga Bern

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